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<pre>Leidtragender ist dabei mal wieder Felix Wiedwald. Wenngleich Nouri betont, die Wahl zwischen „zwei guten Torhütern“ zu haben, wurde der 26-Jährige vor dem Nordderby nun schon zum zweiten Mal in dieser Spielzeit zurückversetzt.  <p> Ein Blick auf die Statistik macht vor dem Mainzer Gastspiel nun vor allem den Zuschauern Mut. Denn am Sonntag dürften Wolfsburg und Mainz ordentlich Tore zur Nachmittagsjause kredenzen: Noch kein Spiel zwischen dem VfL und Mainz hat mit weniger als 2 Treffern geendet.  <p>  Geht es um die Systemfrage, wirkt es hingegen so, als sei der Weisheit letzter Schluss noch nicht gefunden. <p> Dabei schien gerade das jüngste Gastspiel in Mainz zunächst überhaupt nicht dafür zu taugen, irgendwelche höheren Ansprüche zu formulieren: Nach zwei frühen Gegentreffern zeichnete sich für die TSG ein desaströser Abend ab. <p>  Abgesehen davon gab es auch in der Rückrunde bereits überzeugende Siege zu bejubeln: Man nehme nur die 2:1-Erfolge über die Topteams Hoffenheim und Gladbach oder den jüngsten Heimdreier gegen den Euro League-Anwärter aus Köln (3:1).  </pre>


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<pre>„Wir werden ständig gelobt, bekommen Schulterklopfen, aber nehmen nichts mit. Das setzt uns in den Heimspielen immer unter Druck.“  <p> Der „Dreier“ in Wolfsburg war jedoch nicht auf eine spielerische Glanzleistung zurückzuführen, sondern auf Gnabry, Glück und das Unvermögen des VfL.  <p>  Während Schalke zumindest bis zum Gastspiel beim Tabellenführer einen ordentlichen Lauf verbuchte, heimste Bayer in den jüngsten drei Ligaspielen lediglich einen Zähler ein. Nach den Schlappen gegen RB und München war auch das gegen Freiburg eingefahrene Unentschieden zweifelsohne viel zu dünn. <p> Der zum vorentscheidenden 2:1 führende Elfmeter mutete aus sämtlichen Blickwinkeln alles andere als zwingend an, weshalb es durchaus ein Geschmäckle hatte, dass dem Schiedsrichter die Hinzuziehung des Videobeweises als verzichtbar erschien. <p>  Diese optimistische Rechnung wird aber nur aufgehen, wenn der aktuell in Besitz befindliche siebte Tabellenplatz auch bis ins Ziel gerettet wird, was insbesondere mit Blick auf die mit beachtlicher Geschwindigkeit anrollenden Stuttgarter durchaus noch ziemlich knifflig werden kann.  </pre> 


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<pre> Nämlich die von Innenverteidiger Holger Badstuber, der nach jahrelangen Verletzungsproblemen und dem eher unfreiwilligen Abschied von den Bayern mit seinem Siegtreffer zum umjubelten Helden avancierte.  <p> Das 1:1 in Mainz war die 1Punkteteilung im bisherigen Saisonverlauf und der VfL ist jetzt schon wieder seit vier Bundesliga-Spielen sieglos. Überhaupt konnte Wolfsburg erst vier Liga-Partien in dieser Spielzeit gewinnen — genauso wenig wie der HSV und der FC Köln.  <p>  Noch nie in der Vereinsgeschichte ist der FCA derartig gut aus den Startlöchern gekommen. <p>  „Der zweite Dreier zuhause nacheinander tut uns gut. Wir sind auf dem richtigen Weg und lassen keinen Millimeter nach.“ Kevin Volland nach dem Sieg über Augsburg. <p>  für Erstaunen sorgte allein die Tatsache, dass der Sechs-Punkte-Auftakt vor allem der starken Moral zu danken war — bezüglich derartiger Tugenden stand die Truppe zuletzt verlässlich auf dem Schlauch.  </pre>


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<pre> Von den bisherigen 22 Duellen konnten die Berliner lediglich sechs für sich entscheiden. Bei fünf Remis kamen zudem elf Hoffenheimer Siege zustande.  <p> Trotz der jeweils mauen Serien kündigt sich das anstehende Duell somit als ein kleines Spektakel an — das nach unserer Überzeugung aber dennoch mit der obligatorischen Punkteteilung zu Ende geht.   <p> Ließ der Sport-Club nach dem 1:1 gegen Hannover somit schon wieder einen eigentlich deutlich unterlegenen Gast mit halbwegs heiler Haut entkommen, trieb den VfB Stuttgart nach der 0:1-Schlappe in der Leipziger Red-Bull-Arena nicht nur eine gefühlte Niederlage um. <p>  Denn auch die Bayern sind von ihrer Top-Form noch weit entfernt. Der Sieg im Saison-Eröffnungsspiel gegen Hoffenheim sollte nicht überbewertet werden. Die Münchner taten sich nämlich über weite Strecken sehr schwer.  <p> So auch jetzt. Mit Rang 13 in der Tabelle und nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz können sich die „Wölfe“ ihrer weiteren Bundesliga-Zugehörigkeit alles andere als sicher fühlen. Und schon gar nicht, hinsichtlich der zuletzt erbrachten Leistungen.  </pre>


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<pre> Grund: Die unlängst noch dem Untergang geweihten Schanzer haben während der Englischen Woche – wie angekündigt – das Unmögliche möglich gemacht und erstmals in ihrer Historie drei Bundesligapartien in Folge gewonnen.  <p> Da sich das Quartett allerdings bereits in den vergangenen Wochen als verzichtbar erwies, hat sich an der Ausgangslage der Eintracht streng genommen nichts verändert. Schon zuletzt wurde schließlich die Beweisführung erbracht, dass der Kader mittlerweile auch in der Breite sehr viel Qualität besitzt.  <p>  „Wir müssen für uns festhalten, dass wir zwei Punkte liegen gelassen haben. Zum Schluss haben wir natürlich Glück, aber insgesamt haben wir nicht viel zugelassen“, analysierte Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia auf der Klub-Homepage. <p>  Video: Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt war mit dem Punktgewinn in Dortmund zufrieden, sein Gegenüber Peter Stöger hat sich im ersten Heimspiel 2018 wohl mehr erwartet. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg)  <p> Nach der Überzeugung der Wettfreunde dürfte die willkommene Erholungspause den Grundstein dafür legen, dass es für die Eintracht nun auch am 10. Spieltag unvermindert erfolgreich weitergeht.  </pre>


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